Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unser Zella-Mehlis ist eine schöne Stadt und es wurde in den letzten 27 Jahren viel erreicht. Allerdings leben wir nicht in der Vergangenheit, sondern müssen uns mit Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen.
Allein die Tatsache, dass einige Bürger durch Straßenausbausatzungsbeiträge zur Kasse gebeten werden und dieses Geld parallel in großspurigen Projekten, wie z. B. in „Grüne Oase“, Rathausvorplatz und Umgestaltung des Mehliser Marktes, bei denen wir Bürger im Vorfeld kein Mitspracherecht hatten, versenkt wird, ist für mich nicht hinnehmbar. Der Dialog zwischen den Bürgern und den Verantwortlichen im Rathaus findet nur selten statt.
Mit meiner Kandidatur für das Amt des Bürgermeisters von Zella-Mehlis, mache ich es mir zur Aufgabe, diesen Missstand zu beheben, so dass die Einwohner unserer Stadt, wieder als mündige Bürger wahrgenommen werden und sich verstanden fühlen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir am 15. April 2018 mit Ihrer Stimme Ihr Vertrauen schenken, damit ich meinen Worten auch Taten folgen lassen kann. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft unserer Stadt Zella-Mehlis gestalten.

 

Thomas Roth - Bürgermeisterkandidat für Zella-Mehlis

Meine Ziele für unsere Stadt

Abschaffung der Straßenausbausatzung verbunden mit der Rückzahlung der bereits geleisteten Beträge
Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es der Änderung des Kommunalabgabengesetzes durch die Landesregierung. Dass dieses Ziel nicht illusorisch ist, zeigt die Tatsache, dass ein großer Teil der jetzigen Landesregierung es selber verfolgt. Nun bedarf es einer guten Zusammenarbeit zwischen Bürgern und Kommunalpolitikern, um den Druck zur konsequenten Durchsetzung dieser Pläne zu erhöhen! Bei unseren Nachbarn in Bayern und Hessen wird dies bereits vorgelebt. Ein Schritt in die richtige Richtung kann die Kommunalpolitik jetzt schon gehen, in dem sie ein seit Juni 2017 existierendes Gesetz anwendet und somit zukünftig von Straßenausbausatzungsbeiträgen betroffene Bürger finanziell entlastet. Zur Frage der Finanzierbarkeit möchte ich anmerken, dass Zella-Mehlis bis 2012 gänzlich ohne die Einnahmen der Straßenausbausatzungsbeiträge auskam und sich trotzdem zur einer schönen und leistungsstarken Stadt entwickelt hat.

Eigenständigkeit und kommunale Selbstverwaltung von Zella-Mehlis
Die Pläne für die Gebietsreform sind durch gemeinsames Handeln von Bürgern und Kommunalpolitikern zwar erst mal vom Tisch, aber nicht aus der Welt! Damit sich Zella-Mehlis weiter so entwickeln kann, muss es eigenständig bleiben um als zuverlässiger und wirtschaftlich starker Partner für andere Städte und Gemeinden auftreten zu können. Der freiwillige Zusammenschluss mit unserer Nachbargemeinde Benshausen zeugt von Voraussicht und muss vernünftig zum beiderseitigen Vorteil vollzogen werden. Ziel muss es sein, dass ganz Südthüringen eine wirtschaftlich starke Region wird.

Der Gewerbestandort Zella-Mehlis muss weiterhin leistungsfähig sein und auch zukünftig für Unternehmen attraktiv gestaltet werden.
Mit der Entwicklung und Entstehung der zwei vorhandenen und dem dritten im Bau befindlichen Gewerbegebiet wurde in der Vergangenheit durch Stadträte und Verwaltung sehr gute Arbeit geleistet. Diese Gewerbegebiete stellen das wirtschaftliche Rückgrat unserer Stadt dar. Damit das so bleibt, ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Gewerbetreibenden und Stadtverwaltung weiter notwendig. In Folge dessen bleiben die Unternehmen ortsansässig, Arbeitsplätze werden erhalten, neue geschaffen und die einkommende Gewerbesteuer kann dazu genutzt werden unsere Stadt weiterzuentwickeln und zu gestalten.

 

Gemeinwohlorientierter, transparenter und maßhaltiger Einsatz öffentlicher Mittel bei der Umsetzung kommunaler Bauprojekte.
Wir erleben in Zella-Mehlis im Moment genau das Gegenteil. Überdimensionierte und gestalterische fragwürdige Projekte, wie „Grüne Oase“, Rathausvorplatz und Mehliser Markt verschlingen riesige Summen von Steuergeldern und kommen einer Denkmalsetzung gleich. Eine bescheidenere Bauausführung würde auch zu einem schönen Stadtbild beitragen und Geld sparen. Hier müssen wir wieder hinkommen.

Mitspracherecht der Bürger vor Stadtratsbeschlüssen!
Das ist nur zu erreichen, wenn regelmäßig Einwohnerversammlungen und Bürgermeistersprechstunden durchgeführt werden!  In den letzten 6 Jahren war dies nicht der Fall. Die Bürger hatten meist erst nach Beschlussfassung die Möglichkeit sich einzubringen. Das ist keine Bürgerbeteiligung sondern Scheindemokratie! Im Falle meiner Wahl zum Bürgermeister werde ich das ändern. Wenn man auch zurecht das Positive und Erreichte anspricht, muss man aber auch kontroverse Diskussion zu Dingen die nicht optimal laufen zulassen, nur so ist es möglich, dass sich die Bürger mündig und verstanden fühlen.

Unterstützung und Förderung von Vereinen!
Die ehrenamtliche Arbeit ist die Stütze unseres Vereinslebens. Ohne die zig tausend freiwillig geleisteten Stunden von Helfern wäre es um unsere Vereine schlecht bestellt. Deshalb sind die Würdigung des Ehrenamtes und die finanzielle Unterstützung der Vereine unbedingt auszubauen.

Ausbau der Zusammenarbeit mit Kindereinrichtungen, Jugend- und Seniorenverbänden
In Zella-Mehlis findet eine gute Zusammenarbeit zwischen Kindereinrichtungen, Jugend- und Seniorenverbänden statt. Dies muss auch so beibehalten werden, da Zella-Mehlis attraktiv für jung und als sein muss.

Touristische Weiterentwicklung von Zella-Mehlis und der ganzen Region
Zella-Mehlis hat durch seine fantastische Lage mitten im Thüringer Wald sowohl für den Winter- aber auch den Sommertourismus einen klaren Vorteil. Zu erwähnen sind nicht gut gespurte Loipen, sondern auch das gesamte Wanderwegenetz. Die Museen, das Meeresaquarium und unser Schwimmbad tragen zu einem hohen Maß touristischer Attraktivität unserer Stadt bei. Des Weiteren besteht über den Rhön-Rennsteig Rad- und Wanderweg die Möglichkeit große Teile der Region kennenzulernen. Den gefährlichen Teil zwischen Zella-Mehlis und Benshausen sehe ich allerdings als Schwachpunkt. Hier muss eine vernünftige Lösung für den Benshäuser Grund gefunden und gebaut werden. Dies wird nicht nur radwandernden Touristen gut tun, sondern wäre auch eine echte Verbindung zwischen den bald vereinten Orten Zella-Mehlis und Benshausen.

Zu meiner Person

Mein Name ist Thomas Roth, ich bin 47 Jahre alt, verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.
Ich besuchte in Zella-Mehlis den Kindergarten, schloss hier erfolgreich die Schule ab und erlernte den Beruf des KFZ-Schlossers im KIH Zella-Mehlis.
1991 eröffneten meine Eltern, mein Bruder und ich das Geschäft „Dies & Das“ in der Alten Straße, welches ein Schreibwarengeschäft und Gastronomie beinhaltete. Seit 2003 ist es ausschließlich eine Gaststätte, welche ich in selbständiger Tätigkeit betreibe. 2016 war ich ein Gründungsmitglied der Bürgerinitiative Rennsteig gegen überhöhte Kommunalabgaben und arbeite seither im Vorstand mit.

 

Liebe Zella-Mehliser, mir ist bewusst, dass das Amt des Bürgermeisters große Verantwortung mit sich bringt. Eine reibungslose Verwaltungsarbeit und gute Zusammenarbeit mit dem Stadtrat sind zum Wohl der Stadt unabdingbar. Hierzu gehören natürlich auch Lern- und Weiterbildungsprozesse meinerseits. Aber und vor allem steht für mich die Arbeit für und mit den Menschen unserer Stadt im Vordergrund. Ich bin davon überzeugt, dass man Verwaltungstheorie lernen kann, Menschlichkeit und gesunden Menschenverstand hingegen nicht. Letztgenanntere sind zwar nicht die Einzigen, aber für mich doch wichtige Voraussetzungen, die ich mitbringe. Schenken Sie mir Ihr Vertrauen und wählen Sie mich am 15.04.2018 zum Bürgermeister, damit wir gemeinsam die Zukunft unserer Stadt gestalten können.


Vielen Dank, Thomas Roth

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